Das Zauberwort heißt Teamgeist

Gießerei Heunisch ehrt Mitarbeiter für 25 Jahre im Betrieb

Unser Bild zeigt die beiden Geschäftsführer im Kreise ihrer Mitarbeiter.
Unser Bild zeigt die beiden Geschäftsführer im Kreise ihrer Mitarbeiter.

Bad Windsheim (er) 14 Mitarbeiter der Gießerei Heunisch zeichnete Geschäftsführerin Dr. Christiane Heunisch-Grotz kürzlich für ihre 25-jährige Treue zum Unternehmen aus. „Andere beneiden uns um die niedrige Fluktuation und unsere Stabilität“, sagte Heunisch-Grotz.

Alle haben ein gemeinsames Ziel: „Die Giesserei Heunisch weiter nach vorne bringen, um auf dem Markt bestehen zu können“ so die Laudatorin weiter. Teamgeist ist das Zauberwort, das bei Heunisch-Guss vorgelebt und gelebt wird.

Christian Götz begann 1991 seine Ausbildung zum Modelltischler und schloss die Ausbildung mit Erfolg ab. In der Abteilung Qualitätsstelle sammelte er Berufserfahrung und so war es sein logischer Weg, die Meisterprüfung ebenfalls erfolgreich abzulegen. Als versierter Fachmann betreut er in der Erprobungsstelle einen großen Kundenstamm und beschäftigt sich mit hochkomplexen und komplizierten Modelleinrichtungen und den daraus entstandenen Gussteilen. Die Teile, vor allem für den Kälteverdichterbereich im Kundenstamm von Heunisch-Guss werden von ihm bis zur Serienreife und darüber hinaus begleitet.

Christian Hörber, ebenfalls Modellbauer ist seit seiner Ausbildung in dieser Abteilung beschäftigt. Seit nunmehr 13 Jahren führt er diese als verantwortlicher Meister. Schwierige Umbauten an Kernkästen, Modifizierung von Anschnittsystemen, oder Änderungen vom Kunden sind bei ihm und seiner Truppe in besten Händen.

Den gleichen Beruf erlernte Jürgen Schuster. Er ist in der Vorkalkulation für die planerische Umsetzung von Neuanfragen zuständig. Die Zusatzausbildung zum Technischen Fachwirt konnte er ebenfalls mit Erfolg beenden. Frank Landskron ist seit 25 Jahren an der GRAUE-Formanlage tätig. Zuerst als Arbeiter qualifizierte er sich im Laufe der Zeit zum Schichtführer. Technische Verbesserungsvorschläge von ihm, wurden gerne angenommen. Carlo Tomasi arbeitete zu Beginn als Schleifer in der Putzerei. Im Laufe der Jahre erkannten seine Vorgesetzen, dass er als Vorarbeiter eingesetzt werden kann.

Hans-Dieter Klinnert versieht mit seiner ruhigen Art die Arbeit in der Abteilung Messtechnik. Die Gussteile werden von ihm hierbei auf die Maßhaltigkeit hin überprüft. Marian Wycisk ist in der Qualitätsstelle auf dem Posten, wenn Sägeproben nötig sind, oder die Zugfestigkeit von Bauteilen festgestellt werden muss.

In der Abteilung I + R ist Horst Reitz ein kundiger Hydraulikfachmann und kennt sich mit den vielen Steuerventilen in der Gießerei bestens aus. Larry Leonard nimmt die 800 Grad heißen Gussteile an den Formanlagen mit einem Manipulator vom Plattenband und legt sie zum Weitertransport auf Stahlpaletten ab. Anschließend kommt Werner Helm, als Staplerfahrer in der Produktion ins Spiel. Er transportiert die Gussstücke von der Formanlage nach draußen zum Abkühlen.

Ekrem Polat ist schon immer in der Kernmacherei eingesetzt und erfüllt als Kernmacher dort seine Arbeit zur vollsten Zufriedenheit. Johann Murari startete in der Westheimerstraße am Schmelzbetrieb. Seit der Zusammenlegung der beiden Standorte ist er weiterhin für die Ausmauerung der Gießpfannen und Tiegel zuständig und trägt hohe Verantwortung, dass diese Behältnisse zum Transport des flüssigen Eisens ordnungsgemäß ausgekleidet und getrocknet sind. Johann Harsan, in der gleichen Abteilung, war zu Beginn seiner Tätigkeit am Kupolofen. Seit der Investition im Jahr 2001 in den Elektroschmelzbetrieb wird er dort eingesetzt und kippt das 1500 Grad heiße Metall in die entsprechenden Transportbehälter. Werner Sandmann ist vielseitig einsetzbar und arbeitet vorwiegend in der Kernmacherei. Er konnte desweiteren auch für die Formerei qualifiziert werden.

Foto und Bericht: Ernst Ripka

Bericht in der Windsheimer Zeitung vom 04.11.2016

Heunisch Guss